La scuola de' gelosi

Oper Köln Spielzeit 2018 2019
Donnerstag 04 Apr 2019 19:30
Staatenhaus am Rheinpark
Rheinparkweg 1
50679 Köln

Veranstaltungsinfos

Dramma giocoso in zwei Akten
Libretto von Caterino Mazzolà
Musik von Antonio Salieri (1750 - 1825)
Originalproduktion des Theaters an der Wien
in der Kammeroper (2017)

Eine Frau ohne Liebhaber ist nicht tugendhaft, sondern reizlos. Ein Ehemann ohne Mätresse gilt als impotent oder ruiniert. – Zumindest galt das, in privilegierten Kreisen, zu Antonio Salieris Zeit.
Antonio Salieri, geboren 1750 in der Republik Venedig, ging 1766 als Schüler von Florian Leopold Gassmann nach Wien, wo er 1825 verstarb. Er avancierte zu einem der erfolgreichsten Opernkomponisten seiner Zeit und zählte als Hofkapellmeister des Wiener Hofes zu den einflussreichsten Musikerpersönlichkeiten Europas. Zu seinen Schülern zählten u. a. Beethoven, Schubert und Liszt. Heutzutage glauben nicht wenige die Legende, er habe seinen vermeintlichen Konkurrenten Mozart vergiftet.
Sein dramma giocoso „La scuola de’ gelosi“ („Die Schule der Eifersucht“) erlebte seine Uraufführung in der Karnevalssaison 1778 / 1779 in Venedig und in der Folge in ganz Europa, so auch 1783 in einer überarbeiteten Fassung am Wiener Burgtheater.
Ein reicher Kaufmann ist blind vor Eifersucht und kurz davor, seine Ehefrau einzusperren. Der notorisch treulose Graf hat sich aber für seine nächste Eroberung ausgerechnet die Frau des Kaufmanns auserkoren … Ein rasanter Schlagabtausch mit leichtfüßigem Witz beginnt, dennoch bleibt das Stück eine Charakterstudie über Eifersucht, Treue und Untreue.

Musikalische Leitung Reiner Mühlbach / Inszenierung Jean Renshaw / Bühne & Kostüme Christof Cremer / Licht Nicol Hungsberg

Graf Bandiera William Goforth
Gräfin Bandiera Kathrin Zukowski
Blasio, Getreidehändler Hoeup Choi
Ernestina, Blasios Ehefrau Alina Wunderlin
Lumaca, Blasios Diener Yunus Schahinger
Carlotta, Ein Kammermädchen Arnheidur Eiríksdottír
Der Lieutnant, Blasios Cousin und Freund des Grafen Anton Kuzenok
Tänzer Martin Dvorák
Orchester Gürzenich-Orchester Köln